
Auch auf dem Ostercamp unter dem Thema „hoffnungsvoll“ durften wir mit rund 30 Teilnehmenden eine unglaublich wertvolle Zeit erleben. Gleich zu Beginn entstand eine besondere Tiefe: Einer der Mitarbeitenden hatte schon in der Vorbereitung für die Karfreitags-Andacht den Eindruck, dass diese bewusst nicht hoffnungsvoll enden sollte. Das wurde zu einem echten Gesprächsöffner – und schon am ersten vollen Tag entstanden daraus viele ehrliche und tiefe Gespräche.
Im Laufe des Camps hatten wir den Eindruck, dass es Schritt für Schritt hoffnungsvoller wurde. Durch die Andachten, durch prophetisches Hören und auch durch das, was Teilnehmende aus ihrem eigenen Leben mit Jesus geteilt haben, hat sich etwas aufgebaut und vertieft. Besonders bewegend war der letzte Abend, an dem wir über eine Stunde lang Zeugnissen gelauscht haben – Geschichten davon, wie Menschen Jesus im Alltag erleben. Das war unglaublich ermutigend, bereichernd und in vieler Hinsicht einfach besonders.


Auch der Lobpreis war geprägt von einer spürbaren Gegenwart Gottes – geisterfüllt, gesegnet und wunderschön. Viele hatten den Eindruck, dass sie in dieser Zeit innerlich loslassen konnten und Gott auf eine neue Weise nähergekommen sind.
in besonders berührender Moment war, als eine Teilnehmerin (Mitte 30) am Sonntag ihr Leben Jesus gegeben hat. Sie erzählte von einer persönlichen Begegnung mit ihm im Wald – das mitzuerleben und zu hören, war für alle etwas sehr Kostbares.
Inhaltlich zog sich das Thema Hoffnung durch die Tage: Am Karfreitag ging es bewusst darum, sich mit dem auseinanderzusetzen, was uns von Gott trennt. Der Samstag stand im Zeichen des Wartens, der Sonntag im Zeichen von Jesus als Sieger und Hoffnungsgeber. Und am Montag wurde der Blick darauf gelenkt, dass wir selbst Hoffnungsträger in dieser Welt sein dürfen, weil wir Hoffnung erlebt haben.

Ein Highlight war auch der Sonntagmorgen: Gemeinsam sind wir früh zum See aufgebrochen, um den Sonnenaufgang und damit die Auferstehung zu feiern. Der Sonnenaufgang war außergewöhnlich schön – so einen haben wir dort am Morgen noch nie erlebt. Das hat diesen Moment auf eine besondere Weise unterstrichen.
Insgesamt war es ein sehr intensives, tiefgehendes und zugleich hoffnungsvolles Camp, für das wir sehr dankbar sind.
(Das Gruppenfoto haben wir beim Ostercamp leider auch ganz vergessen. Das tut uns leid!)

