
Unsere Jahresmitgliederversammlung im Februar war mehr als nur ein Rückblick auf Camps, Begegnungen, Zahlen und Meilensteine. Sie war ein Moment des Innehaltens – ein ehrlicher Blick zurück auf ein Jahr voller Engagement, Hingabe und gemeinsamer Schritte. Und zugleich ein vorsichtiges, manchmal auch herausforderndes Schauen nach vorn.
Wir haben dankbar gesehen, was im vergangenen Jahr gewachsen ist. Wie viel bewegt wurde. Wie viel möglich war – auch, weil wir in den letzten Jahren von finanziellen Reserven getragen wurden, die uns Handlungsspielraum gegeben haben. Doch genau diese Rücklagen sind nun aufgebraucht. Und diese Realität war im Raum spürbar.
Umso mehr hat es uns gefreut, dass wir auch zwei neue Mitglieder im Teenie-Alter in unserem Verein begrüßen durften. Ein schönes Zeichen dafür, dass die nächste Generation bereits jetzt mitgedacht und mitgetragen wird und unser Miteinander auch in Zukunft weitergehen darf.
Es waren keine leichten Gespräche. Immer wieder kam die Frage auf: Wie gehen wir weiter? Wie können wir das, was uns anvertraut ist, auch in Zukunft verantwortungsvoll fortführen?
Was uns dabei besonders bewegt hat, war die spürbare Einheit im Ringen um Antworten. Niemand blieb außen vor. Gedanken wurden geteilt, Sorgen ausgesprochen, Ideen geboren. Es war ein ehrlicher, offener Austausch – geprägt von dem gemeinsamen Wunsch, Lösungen zu finden.
Denn eines ist klar: Die kommenden Monate und Jahre werden uns als Team fordern. Finanziell stehen wir vor echten Herausforderungen. Wir sind bereits dabei, neue Wege zu gehen – stellen Fundraising-Anträge, knüpfen Kontakte, strecken uns aus nach Unterstützung auf unterschiedlichsten Ebenen. Und gleichzeitig halten wir fest an der Hoffnung, dass sich Türen öffnen werden.
Wir vertrauen darauf, dass Gott Herzen bewegt. Dass Menschen spüren, wie wertvoll diese Arbeit ist – und dass sie sich entscheiden, Teil davon zu sein.
Vielleicht gehörst auch du dazu.
Vielleicht ist jetzt der Moment, in dem du sagst: Ich möchte unterstützen. Ich möchte helfen, dass diese Arbeit weitergehen kann. Dass das, was hier gewachsen ist, nicht stehen bleibt, sondern weiter Leben prägt – von den Camps, die viele junge Menschen bewegen, bis hin zu allem, was dazwischen geschieht.
Ob durch eine einmalige Spende oder als treuer Dauerspender – jeder Beitrag macht einen Unterschied. Jeder Beitrag ist ein Zeichen von Mittragen, von Hoffnung, von gemeinsamem Weitergehen.
Diese Mitgliederversammlung hat uns bewegt. Sie hat uns herausgefordert. Aber sie hat uns auch neu verbunden – miteinander und mit der Aufgabe, die vor uns liegt.
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